Teil eines Werkes 
4. Theil (1830)
Entstehung
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beſitzen, hat es jetzt ſeinen Werth bei Ih⸗ nen verlohren?

Dieſe offene Sprache konnte ſich der Arzt und der Freund erlauben, und ſie verfehlte ihren Zweck nicht:„Ach ja, rief ſie gleichſam zu ſich ſelbſt kommend, laſſen Sie uns Henriettens Brief leſen! Sie ſollen hoͤren was unſere geliebte Al⸗ lote mir ſagen wird. Nachdem ſie den Umſchlag in lebhafter Haſt herabgeriſſen hatte, laß ſie mit lauter Stimme. Aber ihr Ton, welcher Anfangs ziemlich feſt war, wurde bald weicher und ein milde⸗ res wehmuͤthiges Gefuͤhl ſchien den Weg zu ihrem Herzen gefunden zu haben, um es den letzten Worten ihrer Freundin zu oͤffnen. Hier der Inhalt des Briefs, den das intereſſante Geſchoͤpf, deſſen trauriges Bild, faſt koͤnnte man ſagen, deſſen Ruine

IV. Theil. 3