Teil eines Werkes 
4. Theil (1830)
Entstehung
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muͤde werden mich zu verfolgen, dieſen Troſt hoͤre ich alle Tage, aber wenn?— Wenn alles was um mich her athmet von meiner Seite verſchwunden ſeyn wird!“ Mit einem ſchwermuͤthigen Kopfſchuͤt⸗ teln antwortete der Doktor:„Mein Op⸗ fer iſt gebracht!“— Zum erſten Male verließ dieſen Mann der Muth. Was Klementinen betraf, ſo entſchluͤpfte ihr kein Wort, das nicht das Gepraͤge einer dum⸗ pfen Verzweiflung trug. Gleich einer zwei⸗ ten Niobe hatte ſie keine Thraͤnen mehr, es war ein düſtrer Schmerz, es war eine Wetterwolke an einem brennend heißen Sommertage, an welchem kein Troͤpfchen Regen die gluͤhende Luft abkuͤhlt. „Wollen Sie nicht ihren Brief leſen?“ fragte ſie endlich Herr Bonnet. Sie wuͤnſchten ja ein Andenken von Ihrer Freundin, von unſerer guten Henriette zu