Teil eines Werkes 
2. Theil (1830)
Entstehung
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weſen, ſie mir liebenswuͤrdig zu machen.

Ach iſt nicht vielleicht jenes eitle Streben

nach einer uͤber das aͤußere gewoͤhnliche Leben erhabenen Vollkommenheit, das Sie

mir ſo oft, als meinen Jahren und mei⸗ nem Standpunkte in dem geſellſchaftlichen Leben nicht angemeſſen, verwieſen haben,

die Urſache meiner Verwirrung? Ich habe

gegen eine widerſtrebende Natur gekaͤmpft, und bin nnterlegen. O mein Vater, ver⸗ zeihen Sie mir und bitten Sie Gott, daß

er mir auch verzeihen moͤge— denn ich

bin tief geſunken! Ich wage es in die⸗

ſem Augenblicke noch nicht, Sie um Ih⸗ ren Segen zu bitten; aber, bewahren Sie ihn mir auf, legen Sie ihn irgendwo ſchriftlich nieder, in einem Ihrer morali⸗ ſchen Buͤcher, in denen Sie ſo gern la⸗ ſen, in ihrer Bibel, deren Schilderung patriarchaliſcher Tugenden, Sie zum Vor⸗