Teil eines Werkes 
2. Theil (1830)
Entstehung
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Gegenwart entheiligen wuͤrde! Mit reinem Herzen und mit unbeſleckten Gedanken nur geziemte es mir, meine Schritte da⸗ hin zu lenken, und ich habe beides nicht mehr, ich muß minder unheiligen Lippen das beſeligende Seſchaͤft uͤberlaſſen, das Lob des hoͤchſten zu erheben, und mich gluͤcklich ſchaͤtzen, wenn ich ſeinen Zorn von mir abwenden kann.

„Mein Leben iſt traurig und freuden⸗ leer, es laſtet auf mir, wie die Buͤrde die den Wanderer zu Boden druͤckt, und doch verlangt das Heil meiner unſterbli⸗ chen Seele, daß ich dieſe Laſt fort⸗ ſchleppe!— Ehrwüurdiger Urheber meiner Tage, Sie hatten mir Gefuͤhl fuͤr die Tugend eingefloͤßt, ich war dazu beſtimmt ſie zu lieben, ſchon Ihr mir immer vor⸗ ſchwebendes Beiſpiel waͤre hinreichend ge⸗

II. Theil. 3