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die auf der felſigten Hoͤhe bluͤhten, um ſie zu pflicken, waͤhrend ich mich an ihrer huͤpfenden Be⸗ wegung ergoͤtzte, und einige Zweige von den Baͤu⸗ men brach. Als ſie den Schleier, der von ihrer Schulter herabfloß, angefuͤllt hatte, ſetzte ſie ſich neben mich, und wand unter einem froͤhlichen Liede groͤßere und kleinere Kraͤnze, die ſie mit Baum— blaͤttern durchflocht. Die Sonne neigte ſich eben zum Niedergang, und im jenſeitigen Hain erſchallte der frohe Geſang der Voͤgel. Heller glaͤnzten die Berge, duͤſtre Thaunebel lagerten ſich auf den Thaͤlern, hie und da blickte neben den dunklen Ufern der Glanzſtreif des Stroms, waͤhrend unter dem verbleichenden Licht die Ebene weiter hinaus— zuruͤcken ſchien und die entfernteſten Gegenſtaͤnde deutlicher dem Auge ſich zeigten.
Angla verſank in dem herrlichen Anblick. In ſtaunender Bewunderung betrachtete ſie die feurige Kugel, die im Augenblicke des Niedergangs ihren blendenden Strahl hinter dem roſigten Schleier des Abendhimmels mildert. Sie ſchreckt ihre Be⸗ wunderer nicht mehr von ihrem keuſchen Angeſicht zuruͤck, ſondern ruft ſie vielmehr auf, im Anblick des goldnen Tempels, den ſie uͤber ihrem Schlum⸗
mergemach erbaut, zu verweilen. Hoͤher roͤthete


