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Toͤchter den Bund, der ſie mit einem gleichfuͤhlen⸗ den Weſen vermaͤhlte.
Aber ich gehoͤre nicht zu Deinem Volk, erwie⸗ derte ich betroffen. Was koͤnnte Dich bewegen, mir zu folgen, wenn mich der Tod von Deiner Seite entfuͤhrte, und wenn mein letztes Wort von Dir flehte, wieder zuruͤckzukehren in die Mitte Deiner Schweſtern, und im heitern Spiel und froͤhlichen Scherz den Ernſt der Trauer zu ver⸗ ſcheuchen?
Eine hohe Glut entzuͤndete ſich auf ihren Wan⸗ gen, und heroiſche Kuͤhnheit flammte aus ihren Blicken. Sie ſprang auf, erhob die Haͤnde zum Himmel und betheuerte feierlich, daß ihre Liebe ſie auf ewig an mich binde, und daß ſie nur lebe, um mich zu lieben. Du biſt meine Welt! rief ſie und ſtuͤrzte an meine Bruſt. Sobald ich hier nicht mehr ruhen darf, weil die Mitempfindung ver⸗ klungen iſt, o dann ſchließ ich freiwillig mein Auge und hemme den Schlag meines Herzens. Von Dir haͤngt es ab, wie lange ich Dich im Genuß meines Gluͤcks umgauckeln, wie lange ich das Licht ſehen und die Wolluſt des Lufthauchs athmen ſoll. Brahe! ohne Dich iſt fuͤr Angla kein Leben! Die Toͤne der letzten Worte waren ſo weich, ihren Mund
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