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Hans Brahe oder: der Sonderling mit dem schwarzen Mantel / von Karl Keller
Entstehung
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Himmel, eine Erſtarrung, die mich mit Schauder

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Soll ich Dir ſagen, um Dich zu beruhigen, erwiederte ich freudig: daß Du mir mehr, als mir einſt entriſſen ward, wiedergegeben haſt? Ver⸗ ſcheuche den finſtern Zweifel, der in Deine Bruſt ſich einſchleicht und die Heiterkeit, die der Glanz unſers Gluͤcks uͤber Dein ganzes Weſen ausgoß, von Dir nimmt. Angla! es wuͤrde die letzte Thraͤne der Beſorgniß ſeyn, die jetzt Deinem Auge entfaͤllt, wenn Du Dich ganz uͤberzeugen koͤnnteſt, daß ich ohne Deine Liebe die Quaal des Lebens nicht er⸗ tragen wuͤrde.

Und doch lebſt Du, ob Du Dich ſchon einſt an den Buſen eines ſchoͤnern Weibes, das die gleiche Erziehung und gleiches Beduͤrfniß des Herzens aufs innigſte mit Deinem Weſen verband, in den Zau⸗ bergaͤrten des Gluͤcks verloren hatteſt. Sieh! rief ſie mit einem Ausdruck der Empfindung, der durch meine Seele ſchnitt: jene Eisgipfel waren einſt nicht ſo verſtarrt, nicht ſo unempfindlich gegen den Anblick der Sonne. Man ſagt, auf ihnen habe

einſt auch das Leben in bunten Farben geſpielt,. und der duftreiche Kelch der Bluͤthen habe ſich

dort unter dem ſchwirrenden Geſang der Voͤgel aufgeſchloſſen. Und doch konnte, ſo nah dem