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beziehenden Gedanken angeregt, lauter ſeine, zur Veredlung rufende Stimme erhebt.
Die Sonne ſchwang ſich empor, und ſandte ihre ſegnenden Stralen uͤber die Erde. Welch ein feier⸗ licher Moment! rief ich im hohen Entzuͤcken. Den
Stral, den ſie andern entzieht, ſendet ſie dem er⸗
wachenden Geſchlechte, und diejenigen, denen er leuchtete, legen ſich zur Ruh und ſchlafen nach ihrem vollbrachten Tagewerk. Je laͤnger ſie hier Oben ſegnet, deſto weniger verweilt ſie dort Unten; je ſchoͤner ſie hier den Sommer bildet, deſto trauriger iſt der Winter der Antipoden. So beſitzen Einige viel, die Andern wenig. O wohl mir, daß ich den Tag ſehe! Ich will ja nicht alle Guͤter, die er her⸗ vorbringt, beſitzen. Aber freuen will ich mich ihres Daſeyns, jubeln will ich, daß auch mir das Licht aufgegangen iſt und einen ſeiner Stralen auf mich ausgießt. Es wird der Abend kommen, und die Nacht, und ich werde entſchlafen mit dem Geſchlecht, das jetzt mit mir die Sonne ſieht. Aber ich werde nicht trauern, wenn die fuͤr mich untergehende Herr⸗ lichkeit des Lebens andern aufgeht, und die Bruſt von Millionen mit dem Frohgefuͤhl des Lebenbeſitzes erfuͤlt wird!— Freudig bewegt im Herzen ging ich in meine Wohnung, wo auf dem Ruhebette ein B 2


