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ſanfter Schlummer mich uͤberfiel, nach deſſen Er⸗ quickung ich mein ernſtes Tagewerk begann.
Ain Abend kehrte ich zuruͤck zu den duftenden Linden, wo Hans Brahe meiner ſchon harrte. Er reichte mir die Hand zum Gruß, und bald war der Austauſch unſrer Gedanken wieder im Gange. Doch wir verweilten heute hier nur eine kurze Zeit, weil ein heraufziehendes Gewitter uns noͤthigte, bald unter unſer Obdach zu fliehen. Er lud mich beim Abſchiede ein, naͤchſtens in ſeine Behauſung zu kommen, und ich war im Herzen froh, der Erſte zu ſeyn, dem er ſeine Wohnung, die kein Einheimiſcher fuͤr den geſelligen Umgang belreten ſatte⸗ aufſchloß.
Die erſte Freiſtunde, die mir von meinen Ge— ſchaͤften uͤbrig blieb, benutzte ich, zu ihm zu eilen. Ein von der Stadt entferntes, von einem freund⸗ lichen Gaͤrtchen umgebenes Haus, an deſſen Thuͤr eine Laube ihre ſchattenden Zweige ausbreitete, war ſeine Wohnung. Er hatte mich ſchon in der Ferne erblickt, und erwartete mich mit einem herzlichen Willkommen an der Thuͤr. In einen engen, aber freundlichen Gemach, wo an mehrern Plaͤtzen, neben und uͤber einander, aufgeſchlagene Buͤcher lagen, und wo an einer Wand die Ueberwindung


