Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchen (1853)
Entstehung
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Känbüſchemn Lachen,denn er ſoll Dich nicht haben, aiſy. Er will mich nicht, ſagte ich ärgerlich;aber wenn er mich auch wollte, die Zeit wäre verloren, denn ich weiß, daß ich ihn nicht lieben würde.

Du liebſt ihn nicht! ſagte Cornelius etwas be⸗ ruhigt.

Als Vetter wohl, doch nie auf andere Weiſe. Und Du willſt ihn nicht nehmen, Daiſy?

Er ſprach mit bangem Zweifel und ängſtlichem Ausdruck.

Ich ſage Dir, daß ich gar nicht zu wählen habe, verſetzte ich ungeduldigO Cornelius! willſt Du denn den Gedanken nicht aufgeben, daß Jedermann in mich verliebt iſt?

Ich mußte lachen, als ich dies ſagte.

Ja, lache nur, ſagte er vorwurfsvoll,lache nur, weil ich wie der arme Mann in der Parabel, die der Prophet von dem ſündigen König erzählt, nur ein klei⸗ nes Lämmchen beſitze, ich zog es auf, es von meiner Speiſe, trank aus meinem Becher, lag an meiner Bruſt und war mir wie eine Tochter. Lache nur, weil ich fürchte, die Frechheit des reichen Mannes möchte mich ſeiner berauben!

Nein, Cornelius, ich werde nicht mehr lachen; aber Du brauchſt das Alles auch nicht zu fürchten. Mir liegt nichts an Mr. Thornton, nichts an irgend Einem ſeines Geſchlechts, und wenn ich das ſage, fügte ich hinzu und erröthete,ſo weißt Du, was ich damit meine.

Nur zu gut! verſetzte er in leiſem, traurigem Tone,lebe wohl, Daiſy, Gott ſegne Dich!

Ich blieb bewegungslos vor Staunen und Sch Er ſtand auf; Kate trat in das Zimmer. 3

O Kate! rief ich verzweiflungsvoll,nachdem er