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„Doch,“ verſetzte ich triumphirend,„ich bedarf Dei⸗ ner ſehr, ſehr, gerade in dieſem Augenblick.“
„Wozu?“
„Um mir wegen Mr. Thornton zu ratben.“
„Ha! was iſt mit ihm?“ rief Cornelius mit einem plötzlichen Erſtaunen.
„Nichts,“ verſetzte ich, beſorgt, ſchon ſo weit ge⸗ gangen zu ſein.
Er warf mir einen Blick zu, unter dem ich mich erröthen fühlte.
„Auch Er!“ rief er, biß ſich in die Lippen und faltete ſeine Arme mit dem Ausdrucke des Erſtaunens, „auch Er! Und ich wollte gehen, wirklich gehen, Dich wirklich in ſeinen Händen zurücklaſſen.“
Er lachte entrüſtet und ſtand auf; ich hielt ihn feſt am Arme zurück.
„O, ich gehe nicht,“ rief er ungeſtüm, indem er ſeinen Hut wegwarf, während er ſprach:„halte mich jetzt zurück. Nein, Daiſy!“ fügte er hinzu, indem er ſeinen Platz neben mir wieder einnahm, ſeine Hand auf meinen Arm legte und einen feſten, entſchloſſenen Blick auf mich warf,„wenn ich auch ſo thöricht war, ihm das Bild zu überlaſſen, ſo ſoll es ihm doch nicht ſo leicht werden, das Original zu bekommen.“
„O Cornelius!“ rief ich und wollte vor Verdruß und Scham weinen,„das iſt nicht Alles, was ich meine.“
„Noch ein Anderer,“ fuhr er mit ſchlecht unter⸗ drückter Gereiztheit fort,„es iſt ſeltſam, daß Jung und Alt, Kinder an Erfahrung, oder der Welt und des Lebens Müde Dein begehren.“
„Cornelius, wie kannſt Du ſo ſprechen, Mr. Thorn⸗ ton liebt Mrs. Langton.“
„Mrs. Langton!“
„Ja, Mrs. Langton, die große Schönheit.“
„Um ſo beſſer,“ verſetzte er mit zornigem und un⸗


