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Blicke an, in welchem ſich die Liebe eines Vaters für ſein Kind und das beobachtende Auge des Künſtlers miſchte.
„Ein hübſcher, kleiner Effect, der,“ fügte er hinzu, „namentlich mit Deinem erſtaunten Blicke, der an Cervan⸗ tes Dorothea erinnert.“
„Allerdings!“ ſagte Miß OReilly, die hinter uns herkam..
Sie küßte ihren Bruder und ſah mich an, als ich aufſtand, um mein Haar zurecht zu machen.„Es iſt das ihres Vaters,“ fügte ſie mit einem gedämpften Seufzer hinzu,„aber nicht ſo glänzend.“
„Warum ſchriebſt Du mir nie, daß Daiſy ſo hübſch
geworden?“ fragte Cornelius, vielleicht um ſie zu zer⸗ ſtreuen. „Weil ich wußte, daß Deine Augen das ſelbſt finden würden,“ antwortete ſeine Schweſter lächelnd.„Und nun fieh das Mädchen nicht an, als ob ſie eine Schönheit ge⸗ worden; ſie iſt gewachſen und geſund, das iſt alles.“
„Iſt das nicht ſchon ſehr viel?“
„Natürlich! allein ich kam, um Dir zu ſagen, das Frühſtück wartet, nicht« um mit Dir von Daiſy's Aus⸗ ſehen zu plaudern.“
Wir gingen zum Frühſtück hinein; ich ſaß Cornelius gegenüber und konnte meine Augen kaum von ſeinem Geſichte abwenden; er mußte bisweilen lächeln, aber Miß OMeilly that, als ob ſie damit unzufrieden wäre.
„Sei nicht ſo thöricht, Cornelius! Ich wünſchte, Du würdeſt Dich an das erinnern, was ich Dir ſagte, ſtatt dem albernen Kinde ſo viel Aufmerkſamkeit zu ſchenken. Wann willſt Du denn dieſe Kiſte öffnen?“
„In einem bis zwei Tagen.“
„Poſſen! Du wirſt doch nicht glauben, ich warte ein bis zwei Tage, ehe ich das Bild zu ſehen bekomme? Nach dem Frühſtück hoffe ich.“
Sie ſetzte wie gewöhnlich ihren Kopf durch, und


