Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchen (1853)
Entstehung
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freute mich mit ganzer Seele des Gedankens ſeiner theu⸗ ren Gegenwart. Er fragte mich, ob mir das Zimmer naicht zu eng ſei, ob ich nicht Luft ſchöpfen wolle; aber ich konnte ihm keine Antwort geben, ſo glücklich war ich, ſeine Stimme wieder zu hören. Laß ſie gehen, ſagte Kate heiter,ſie hat ſich wieder erholt und war nur in Ohnmacht gefallen, weil ſie ſich freute, Dich wieder zu ſehen, und nun iſt ſie haus demſelben Grunde wieder friſch und munter. Allles, was ſie verlangt, iſt, Dir in's Geſicht ſehen zu diuürfen. Er wandte es mir zu: es war ſo freundlich und ſchön, als je, nicht im Geringſten verändert. Ich konnte meine Augen nicht von ihm losreißen und in der Freude

meines Herzens rief ich: O Kate, Kate, ich bin zu glücklich, nicht wahr? 1Du ſiehſt, das arme Kind iſt ſo toll, als je, ſagte Kate.

Ich hoffe, ſie iſt ein gutes Mädchen in meiner Abweſenheit geworden, bemerkte er, ziemlich ernſt. 1Natürlich. Hat fleißig gelernt!

Was ſchwatzeſt Du? rief Kate,glaubſt Du, ſie 8. ein kleines Kind? Findeſt Du ſie nicht verän⸗ 3 er 2

O ja, ſie iſt gewachſen.

Gewachſen, gewachſen! ſagte ſeine Schweſter un⸗ geduldig.Natürlich! Meinſt Du nicht, daß ſie ſich ſonſt zu ihrem Vortheil verändert?

Sie ſcheint ſtärker. Miß O Reilly war in ihrer Erwartung getänſcht.

Cornelius fragte mich nach meinen Studien; ich ant⸗ wortete zu ſeiner Zufriedenheit; er ſtrich mir über das Haar und nannte mich ein gutes Kind.

Es iſt lächerlich, daß Du dabei beharrſt, Daiſy

ein Kind zu heißen, ſagte Miß O Reilly trocken.