Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchen (1853)
Entstehung
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1⁵

Er iſt ganz wie ein Vater gegen Dich, Daiſy.

Mehr, als ein Vater, verſetzte ich feurig,denn ein Vater muß für ſein Kind thun, was Cornelius aus freiem Willen für mich that. Und dann war er ſo freundlich gegen mich, gab mir immer neues Spielzeug, Bücher, oder was mir gefiel.

Und Du warſt ganz wie eine Tochter gegen ihn.

Ich war es und bin es. Sieh, hier iſt ſein letzter Brief, der mitliebes Kind beginnt unddein alter Freund Cornelius unterzeichnet iſt. Aber ich habe einen andern von ihm, in welchem er mich ſeinetheure Adop⸗ tivtochter nennt. Ich bin ſtolz darauf, denn er wird ein berühmter Mann werden, und das iſt eine Chre.

William zeichnete wieder Figuren in den Sand, antwortete jedoch nicht.

Nun, ſagte ich und beugte mich herab, um ihn anzuſehen,und was denkſt Du davon?

Daß ich gerne haben würde, wenn Du ſtolz da⸗ rauf wäreſt, meine Freundin zu ſein, antwortete er mit ernſtem Blicke.

Ich bin ſtolz darauf und Dein Wunſch iſt erfüllt.

Ja, aber ich möchte, Du hätteſt Grund dazu und ich könnte etwas thun, Daiſy, was Dir gefällt. Ich wünſchte das!

Ich wünſchte es auch, antwortete ich lachend, denn Du würdeſt ihn dann ſogleich zurückbringen.

Das würde ich: erſtens weil Dein Herz an dem Gedanken hängt, und dann, weil ich Mr. O Reilly kennen möchte. Ich liebe ihn um Deinetwillen, auch iſt er nach allem, was Du mir ſagſt, ein ſehr guter Menſch.

Ich mußte meine Hand auf Williams Arm legen und ſagte ernſt:

Ja, William, er iſt ein guter Menſch und wenn Du ihn ſiehſt und kennen lernſt, ſo wirſt Du finden, daß Du Dich nicht getäuſcht, obgleich gut nicht das Wort