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Als ich ihn mir näher kommen ſah, eilte ich ihm ent⸗ egen.
Ba„O William!“ rief ich voll Freude,„ich bin ſo vergnügt, ſo glücklich!“
„So iſt Mr. OReilly zurück?“ ſagte er und blieb ſtehen, um mich anzuſehen.
„Nein, aber er kommt bald, ſehr bald. Iſt das nicht herrlich?“ 3 3„Allerdings,“ erwiederte er herzlich,„erzähle mir Alles, was Du weißt, Daiſy?“
Wir ſetzten uns auf einen Felſenvorſprung, der die Ausſicht auf das Meer hatte, und ich ſagte ihm Alles, was zu ſagen war. Er hörte mich mit ſeinem freundlich lächelnden Geſichte an, das er mir, während er aufmerkſam daſaß, beſtändig zugewandt hatte. William war damals
zwiſchen achtzehn und neunzehn Jahren. Er war ſchlank
von Wuchs, aber über Mittelgröße und in ſeiner Hal⸗ tung lag etwas Feuriges und Lebendiges. Seine Ge⸗ ſichtsfarbe, die früher etwas zu zart geweſen, war jetzt durch die Sonne, der er beſtändig ausgeſetzt, gebräunt und trotz ſeines hellen Haares und der blauen Augen ſah er doch ziemlich männlich aus; die Kleidung des Midſhipman ſtand ihm ſehr gut und das Bewußtſein, ein thätiges Leben begonnen zu haben, hatte ſein Be⸗ nehmen von der unliebenswürdigen Steifheit befreit. Dieſe Veränderung hatte ich bemerkt, eine andere kannte ich nicht; William war für mich, was er ſeit unſerm erſten Zuſammenſein geweſen— offen, treuherzig und knabenhaft freundlich. Ich hatte oft mit ihm von Cor⸗ nelius geſprochen und ſchloß jetzt meine kurze Erzählung
mit der Bemerkung:
„O William, ich bin ſo glücklich, daß ich kaum weiß, was ich beginnen ſoll.“
Er ſah mich ſchweigend an, begann mit dem dünnen Stab, den er in der Hand hielt, Figuren in den Sand zu zeichnen, ſah dann plötzlich auf und ſagte ſehr ernſt:
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