Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchen (1853)
Entstehung
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und Erde und bezeichnete den Ort mit einem Felſenſtück, auf das er Tag und Jahr einſchrieb..

Willſt Du nicht auch ſeinen Namen beiſetzen? fragte ich.

Nein. Daſh gehorchte nur mir; ſein Name hat für nifnnden eine Bedeutung und ich brauche ihn nicht zu wiſſen. 1

Wir gingen. Als ein vorſpringender Fels uns die Ausſicht auf den Ort des Begräbniſſes entzog, wandte ſich William um, warf ihm einen letzten Blick zu, ſah mich dann ſinnend an und ſagte:

Ich hatte ihn von Jugend auf und lehrte ihn all' ſeine Kunſtſtücke.

Von dieſem Tage an waren William und ich Freunde. Wir trafen uns Anfangs, um von Daſh, ſpäter von andern Dingen zu ſprechen, denn ſelbſt der beſte Hund muß erwarten, daß er vergeſſen wird. William vergab mir edelmüthig mein Geſchiecht und vertraute mir ſeinen Kummer an. Seine Tante, ſchien es, wollte ihn freund⸗ licher Weiſe der Kirche zum Geſchenke machen, aber William gelobte feierlich, keine Macht der Erde ſollte ihn vermögen, Pfaffe zu werden und erklärte ſich durch⸗ aus für die See und die Stelle eines Midſhipman, wo⸗ gegen ſeine Tante, deren Ideen vom Seeleben in Grog und Zwieback aufgingen, einen ebenſo feierlichen Proteſt einlegte.

Da wir Miß Murray ſelten beſuchten und ſie nie zu uns kam, ſo ſah ich William nur, wenn ich ihn aus⸗

wärts traf, und das geſchah oft, denn wir liebten dieſel⸗ e 6

ben einſamen Gegenden und wilden Scenen. Schieden wir, ſo theilten wir uns mit, welchen Ort wir morgen beſuchen wollten und William wußte ebenſowenig, daß er mich um ein Stelldichein gebeten, als ich, daß ich ihm eines zugeſagt. Wir folgten der zurücktretenden Fluth, um Muſcheln und Seegräſer zu ſammeln oder eilten Hand in Hand über die Sandbank hin und lachten, weil