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vorüber waren und wir bei einander am Kamin ſaßen, agte: ſag„Ich hoffe, Du biſt jetzt glücklich, Daiſy?“
„Ja, Cornelius,“ antwortete ich, etwas bewegt, „ſehr glücklich.“
„Das iſt recht,“ ſagte er und ſtand auf.
„Du gehſt aus?“ fragte Kate ängſtlich.
„Ja, ich werde um Neun wieder da ſein.“
„Geh' durch den„Hain“ zurück.“
„Warum?“
„Die Allee iſt nicht ſicher.“
Er lachte, ſagte, er fürchte ſich nicht und verließ uns. Ich ſah ihn mit bangem Herzen gehen. Der Weg, auf welchem er zurückkehren wollte, war ſehr ein⸗ ſam und in letzter Zeit Zeuge mehrer räuberiſcher An⸗ fälle geweſen. Der Abend ging ruhig vorüber; aber es ſchlug Neun, und Cornelins kam nicht zurück. Ich warf Kate einen ängſtlichen Blick zu.
„Unſinn!“ ſagte ſie ungehalten;„wie kannſt Du ſo etwas denken? Geh' augenblicklich zu Bette.“
Vergeblich bat ich ſie, aufbleiben zu dürfen, bis er da ſei; ſie ſagte, ſie wolle keinen ſolchen Blick mehr ſe⸗ hen und bat mich wieder, zu Bett zu gehen. Ich fühlte mich zu unglücklich, um mir ein Gewiſſen daraus zu machen, ungehorſam gegen ſie zu ſein. Ich verließ das Wohnzimmer, ſtatt jedoch die Treppe hinauf zu gehen, ſtahl ich mich leiſe aus dem Hauſe, ging durch den Gar⸗ ten, ſchloß die hintere Thüre, die ich halb offen ließ, und ſah in der Richtung hinaus, von welcher Cornelius herkommen ſollte. Die Nacht war dunkel; ein ſcharfer Wind ſtrich durch die Allee; ich zog den Schooß meines Kleides über meinen Kopf und kroch unter eine nahe⸗ ſtehende Hecke. Dort blieb ich, wie mir ſchien, eine Ewig⸗ keit und lauſchte auf jedes leiſe Geräuſche. Einmal hüpfte mir ſchon das Herz, als ich einen fernen Tritt hörte, aber meine Freude hatte bald ein Ende, als er näher


