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„Ja, Miß Ruſſell hat gekündigt; haben Sie den An⸗ ſchlagzettel nicht geleſen?“
„Ich ſah nicht hin,“ antwortete er leiſe; und ſagte dann wieder:
„Iſt Miß Ruſſell ausgezogen?“
„Ihr Ameublement iſt noch hier; ſie iſt jedoch be⸗ reits in Haſtings.“
Es enſtand eine Pauſe; Mr. Smalley faßte ſich wieder und fragte:
„Ihre Nichte bei ihr?“
„Ich weiß nicht.“
„Wirklich?“
„Nein, wir wiſſen nichts mehr von Miß Miriam, da ſie Cornelius nicht heirathet.“
Mr. Smalley wurde blaß und roth und wieder blaß; aber er richtete keine weitere Frage an mich. Er beſchränkte ſich auf ein Geſpräch über das Wetter, was für ein ſchöner Tag es ſei(dabei rieſelte es vom Him⸗ mel), wie glücklich es ihn mache, von Cornelius zu ver⸗ nehmen, daß es ihm ſo gut gehe(wir hatten kein Wort davon geſprochen); dann brach er plötzlich ab, ſtand auf und verabſchiedete ſich, wodurch ich mich nicht wenig er⸗ leichtert fühlte, denn ich merke, daß ich eine Indiscretion begangen und dazu nicht die kleinſte.
Im Laufe des Monats, während wir beim Frühſtück ſaßen, brach Kate, welche die Zeitung las, plötzlich in einen ſtaunenden Ausruf aus, den ſie raſch wieder zu unterdrücken ſuchte. Cornelius nahm ihr die Zeitung aus der Hand, überflog ſie und las ſehr ruhig und laut:
„Am zwölften dies, in St. Georgeskirche Hanovers⸗ quare, Rev. Morton Smalley von Rugby mit Miriam Nuſſell, älterer Tochter des verſtorbenen Thomas Ruſſell Esq. von Southwell, Norfolk.“
„Smalley verdiente eine beſſere Frau,“ ſagte Cor⸗ nelius und gab Kate die Zeitung, ohne das leiſeſte Zei⸗


