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William warf ihr einen verächtlichen Blick zu. Miß Murray, welche bei dem Beginn des Kampfes ihren Lehnſtuhl zurückgeſchoben, bemerkte mit unwilli⸗ gem Tone:„William, Du mußt morgen in die Schule zurück. Abby, bring das Kind zu Bette: ich will Euch zeigen, wo ihr die nächſte Schlacht ausfechten mögt.“ Abby warf die Thüre zornig ins Schloß und führte mich, einige unverſtändliche Worte murmelnd, nach ih⸗ rem Zimmer, entkleidete mich und brachte mich zu Bette. Mein Weinen hatte noch nicht aufgehört.
„Kommen Sie, Miß,“ ſagte ſie etwas unfreund⸗ lich,„Weinen hilft nichts.“
Sie bückte ſich, um mir einen Kuß zu geben; ich wandte mich mit tiefem Schmerze weg. Was ſollte mir die Liebkoſung einer Fremden an einem Abend, der mich für immer der Liebkoſung meines Vaters beraubt hatte.
„Stolze kleine Dirne,“ rief ſie halb ärgerlich.
Damit verließ ſie mich. Bald kam ſie wieder und legte ſich neben mich; in wenigen Augenblicken war ſie in den tiefſten Schlaf verſunken. Ich weinte mich ſtill in ſanften Schlummer..
Ich erwachte am nächſten Morgen mit der Apathie des tiefen Kummers: das gefiel Miß Murray, die mich beim Frühſtück ihrem Neffen als Beiſpiel auf⸗ ſtellte.. 4
Er antwortete mit verächtlichem Tone:„Er wo nicht ein Mädchen aus ſich machen, um ihr und Ab zu gefallen.“
„Aber Du könnteſt des Kindes Gefühle durch Ru ſchonen,“ verſetzte ſeine Tante, während ſie ihren The⸗ langſam ſchlürfte. 4
„Weßhalb iſſeſt Du nicht?“ fragte William, inde er ſich an mich wandte.“ „Ich bin nicht hungrig.“ 8.


