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Verflossene Stunden : Novelle / S. Junghans
Entstehung
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wenig, die Gegend erſchien mir öde, die Menſchen hatten traurige Geſichter.

Als ich einſt von einer ſolchen unerquicklichen Streiferei zurückkehrte, da es ſchon dämmerte, ſtand die Haushälterin mit wichtiger Miene in der Thür.Es iſt Jemand da, Fräulein, begann ſie diplomatiſch die feierlichen Eröffnungen, welche ſie vorhaben mochte. So, ſagte ich gleichmüthig und wollte an ihr vorüber. Ja, aber ein fremder Herr, er kommt von Goldwell⸗ Houſe. Ich begann zu zittern und lehnte mich leicht an den Thürflügel.Ich glaube, er bringt gute Nachrichten, fuhr ſie fort; war ſie von der Herrin, die ihr viel Vertrauen ſchenkte, angewieſen worden, mir die Sache beizubringen, und hier, in der Hausthür? Dagegen rebellirte ich innerlich, ich wendete mich und ging mit einem kühlen Wort nach meinem Zimmer. Die Alte folgte mir und trat mit ein, um nach dem Feuer zu ſehen.

Fräulein werden ſich anziehen wollen und es iſt ganz kalt hier! Ich glaube, der Herr iſt ein Lands⸗ mann von Ihnen; er ſpricht wie Sie, auch ſehr gut, aber man hört doch, daß er ein Fremder iſt. So, nun brennt's wieder, nun will ich geſchwind noch etwas zum Thee backen.

Allſo Forſter einmal wieder; er kam, um mich zu