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ich dann ſogleich einen gewiſſen Bezug entdeckte. Seine Erzählungen aus längſtvergangener Zeit, von Leiden und Freuden, über die„ſchon lange Gras gewachſen war“, vermochten auch am eheſten den Geiſt der Ruhe⸗ loſigkeit zu bannen, der mich quälte. War ich aber allein, dann machten ſich bei mir die Perſonen aus ſeinen Geſchichten den Rang ſtreitig mit denen der Wirklichkeit, von welchen ich fern lebte, ja ſie wurden wirklicher, körperlicher als jene, welche ſeltſam erblaßten und zurückwichen; ich war wieder einmal die Beute meiner Phantaſie, einer Phantaſie, die, ohne Geſtaltungs⸗ kraft nach außen, ſtets, bald zum Heil und bald zum Unheil, große Macht über mich beſeſſen. Jetzt erwies ſie mir die zweifelhafte Wohlthat, die Pein, welche ich fühlte, nach und nach in einen dumpfen, traumartigen Schmerz zu verwandeln; ich empfand ſie nur als ein dunkles Etwas, welches über mir lag und woran die Trauer um den ſchönen jungen Lord, den vor fünfzig Jahren ſein eigener Vater im Gehölz in der Nähe nach wüthendem Wortwechſel erſchoſſen, weil er von einer armen Braut micht laſſen wollte, ſo viel Antheil haben mochte als etwas Anderes. Ich trug meine trübſelige, beängſtigende Gedankenwelt gern hinaus, um ſie los zu werden, ich machte weite Gänge, ich wollte das Draußen auf mich wirken laſſen, aber das half


