Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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unterdeß wiederholt und erkundigten ſich nach dem Zuſtande der Graͤfin. Die Weh⸗ mutter beruhigte ſie abermals mit der Ver⸗ ſicherung, daß die Woͤchnerin nach der vie⸗ len Anſtrengung in einen wohlthuenden Schlaf gefallen ſei; ſie ſagte zugleich, die Niederkunft werde aller Wahrſcheinlichkeit nach erſt des naͤchſten Morgens erfolgen. Hier⸗ durch wollte ſie vor der Hand weitern Nach⸗ fragen vorbeugen, um ungeſtoͤrt ihr Vorhus ben ausfuͤhren zu koͤnnen. an

Es verging auch keine Stunde mehr, ſo wurde die Graͤfin waͤhrend ihres feſten Schlafs leicht und ſchmerzlos von einem Knaben entbunden. Die Wehmutter legte nun das Kind eingewickelt in ein Koͤrbchen und uͤbergab es dem Baulieu, welcher drau⸗ ßen auf der Lauer ſtand. Dieſer trug den Neugebornen auf das Zimmer des Marquis von Saint Maixant. Der Marquis konnte, als er das Kind in ſeiner Gewalt ſah, die