Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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heftigſte Gemuͤthsbewegung nicht unterdruͤk⸗ ken.

Mit einem Entſchluſſe kaͤmpfend, ſchritt er einige Male im Zimmer haſtig auf und nieder, dann ſtand er vor dem Kinde ſtill. Du ſollſt nicht ſterben! ſagte er. Dein Leben iſt mir vielleicht nuͤtzlicher, als Dein Tod. Und leiſer ſetzte er hinzu: Du ſollſt mir die Treue der Marquiſe verbuͤrgen! Dann wandte er ſich zu Baulieu: Du weißt, ſagte er, wie reichlich Dein Dienſt Dir vergolten werden ſoll, alſo verlaſſe ich mich auf Dich. Nimm dieſes Kind und entferne es noch in dieſer Nacht aus dem Schloſſe, uͤbergieb es einige Meilen von hier einer Amme, belohne ſie reichlich im Voraus(hier haſt Du meine Boͤrſe), ſag' ihr, daß ihre Sorgfalt kuͤnftig noch beſſer vergolten werden ſolle, ſag' ihr, es ſei das uneheliche Kind einer Verwandtin von Dir; empfiehl ihr Verſchwiegenheit; thue Alles, was die Bewahrung unſers Geheim,

II. Bdchn.. B.