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„Wir wußten Beide, daß meines Vaters Ent⸗ ſchlüſſe unveränderlich waren, und ſie wurden ſehr rauh gegen mich ausgeſprochen, die ich nicht gewohnt war, ein unfreundliches Wort von irgend Jemanden zu hören. Sie erzeugten Gefühle, die ſie nicht hät⸗ ten hervorbringen ſollen— faſt Gefühle des Zornes — etwas mehr, als getäuſchte Erwartung— einen Geiſt des Widerſtandes. Ich fühlte, daß ich niemals einen Anderen lieben könne, als de Lacy— daß ich
elend ſein würde, wenn er fort wäre, daß ich nur als ſein Weib glücklich ſein könne. Wir fanden Mit⸗ tel, einander zu ſehen. Unſer erſter Zweck war nur, einander Lebewohl zu ſagen, aber in einem Augenblick der raſchen Leidenſchaft bat er mich, mit ihm zu ent⸗ fliehen, und ich entfloh. In jeder Hinſicht benahm er ſich mit der größten Zärtlichkeit, Delikateſſe und Ehrenhaftigkeit. Wir erreichten Paris— ohne ver⸗ folgt zu werden, wie ich ſpäter erfuhr— und wur⸗ den ſogleich von dem guten Pater Bonneville, welcher Kaplan der Geſandtſchaft geweſen, und von einem proteſtantiſchen Geiſtlichen kopulirt.
„Ich ſchrieb ſogleich an meinen Vater und bat um Verzeihung; aber mein Brief wurde unerbrochen zurückgeſendet, und ich erfuhr, daß mein Vater in ſei⸗ ner Familie den ſtrengen Befehl ertheilt habe, nie meinen Namen gegen ihn zu erwähnen— wenn An⸗ dere nach mir fragten, ſollte man einfach ſagen, ich


