Funfzehntes Kapitel.
Schluß.
Ich darf nicht bei der Schilderung von Gemüths⸗ bewegungen verweilen, auch kann ich in der That nicht Alles regelmäßig und deutlich erzählen, was in der nächſten halben Stunde geſchah. Ich hatte meine Mutter gefunden! O wie theuer, wie reizend iſt der Name! Die, welche unter der Fürſorge einer geliebten Mutter von der Kindheit zum Mannesalter überge⸗ gangen ſind und ſich erſt auf der Schwelle jener Pforte, die wir alle überſchreiten müſſen, von ihr ge⸗ trennt haben, können ſich einen Begriff von den Em⸗ pfindungen deſſen bilden, der nie die Sorge einer Mutter gekannt, wenn er das Wort nennen hört— von dem Verlangen, von der Sehnſucht und dem ſtets unbefriedigten Wunſche, das Geſicht derjenigen zu


