Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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und nie eine Schlacht geſehen habe, als in Zürich.

Ich muß ihnen auch die Gerechtigkeit widerfahren laſ⸗ ſen, daß dieſe Bekenntniſſe ihre Freundlichkeit nicht im Geringſten veränderten, und daß ſie vielleicht gaſt⸗ licher und freundlicher als zuvor waren, da ſie eine einfache und beſcheidene Perſon an mir fanden.

Das Schreiben meines Buches war mir in jeder Hinſicht günſtig. Es war freilich nur eine unbedeu⸗ tende Sache, aber ich ſparte dadurch mein kleines Ver⸗ mögen, die Taſchen des Buchhändlers wurden dadurch

gefüllt denn der Erfolg war lächerlich wegen der

Marktſchreierei, die vor der Erſcheinung angewendet wurde und es entwöhnte meine Gedanken von dem einen tiefen und kummervollen Gegenſtande der Betrach⸗ tung, der ſonſt meinen Geiſt beſtändig würde in An⸗ ſpruch genommen haben. Der Herbſt kam raſch her⸗ bei, als er erſchien; die Wälder glühten von glän⸗ zenden Farben, wie ich ſie noch nie in dem Gewande der Natur geſehen hatte; und theils um von dem Ge⸗ dränge einer großen Stadt hinweg zu kommen, theils um mich der Lieblichkeit der Landſchaft in geringer Entfernung von Boſton zu erfreuen, pflegte ich früh am Morgen hinaus zu wandern und oft erſt bei An⸗ bruch der Nacht zurückzukehren. Zuweilen ging ich auch auf die Poſt und fragte mit geringer Erwartung, einen zu erhalten, nach Briefen. Wer ſollte an mich ſchreiben, wenn nicht der gute Profeſſor Haas oder Die Wechſel des Lebens 2. Bd. 3