Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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Monſieur du Four? Aber von dem Erſteren glaubte ich noch keinen Brief haben zu können und auf die Verſprechungen des Letzteren ſetzte ich wenig Vertrauen. Eines Tages aber wurde mir ein dicker Brief, auf grobes deutſches Papier geſchrieben, mit ſchwar⸗ zem Siegel und das Poſtzeichen Hamburg an ſich tragend, überreicht. Die Handſchrift war indeſſen nicht die des guten alten Profeſſors, und ich öffnete ihn mit beträchtlicher Beſorgniß, denn ich dachte, er müſſe krank ſein und habe wahrſcheinlich durch Jemand anders ſchreiben laſſen. Es war ſchlimmer, als ich erwartete. Profeſſor Haas war todt und der Brief war von ſeinem alten Freunde, dem Notar, der den Heeirathskontrakt zwiſchen Louiſe und mir aufgeſetzt hatte. Er benachrichtigte mich von dem Tode meines Freundes in kurzen und förmlichen Ausdrücken und fügte dann hinzu, daß Profeſſor Haas mir ſein gan⸗ zes Vermögen hinterlaſſen, einen von ſeinen Kollegen und den Notar ſelber zu Teſtamentsvollſtreckern ernannt habe, mit dem Auftrage, ſein Haus und Alles, was er beſitze, zu verkaufen und das Geld zu meinem Vor⸗ theil und Gebrauche einem großen Banquierhauſe in London zu übermachen. Dies hielt ich für ein ſehr ſeltſames Verfahren, bis ich weiter las. Ich fand darauf, daß der Profeſſor, der ſtets den tiefſten Ab⸗ ſcheu vor den Revolutionairs gehegt, während ſeiner letzten Tage und beſonders während ſeiner Krankheit