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welches man durch die tägliche Wiederholung zu dem Glauben brachte, ich müſſe doch wohl etwas ſein. Aber das Schlimmſte von dieſem Löwenſyſtem iſt, daß man nicht immer leicht ſeine Löwenhaut ablegen kann, wenn man derſelben überdrüßig iſt. Ich geſtehe, es wurde mir läſtig, meinen Namen beſtändig in den Zeitungen zu ſehen, und anfangs war ich geneigt, alle die ver⸗ ſchiedenen Lügen zu berichtigen, die von mir erzählt wurden und den Bewohnern von Boſton die Verſiche⸗ rung zu geben, daß ich niemals funfzig Dinge gethan habe, die von mir berichtet worden— noch auch an⸗ dere funfzig Dinge zu thun beabſichtige, welche die fruchtbare Einbildungskraft verſchiedener Schriftſteller
mir zugeſchrieben. Ein freundlicher und verſtändiger
Freund rieth mir indeſſen, es nicht zu thun, und da mir dieſe falſche Berühmtheit eine große Anzahl ſehr angenehmer Bekanntſchaften verſchaffte, ſo war ich ge⸗ nöthigt, das Gute mit dem Schlimmen hinzunehmen
und die Gaſtfreundſchaft und den belehrenden Umgang
als eine Entſchädigung anzuſehen, daß ich in öffentli⸗ chen Blättern figuriren mußte. Ich verlor indeſſen keine Gelegenheit, im Privatumgange Alles das zu läugnen, was öffentlich von mir berichtet wurde, in⸗ dem ich allen meinen Freunden in der Stadt ſagte, daß ich nicht der große Mann oder der berühmte Cha-⸗ rakter ſei, als welchen man mich darſtellen wollte— daß ich nie in meinem Leben in der Vendée geweſen


