Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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ſich hebende Maſſe, ſehr unangenehm für das Auge und außerordentlich einförmig. Als aber die Sonne unterging, wechſelte an jenem erſten Tage die Ansſicht ein wenig vermöge der langen hellen Linie, die ſie vom Horizonte bis zum Schiffe warf; aber nur zwei⸗ mal hatten wir die Ehre, ihr Antlitz am Abend zu ſehen, obgleich ſie um Mittag hervorbrach. Im All⸗ gemeinen war der Himmel mit Wolken bedeckt und ſehr oft hüllte uns ein dichter Nebel ein, der den Un⸗ willen des Kapitains erregte, der ein Recht an heite⸗ res Wetter zu haben glaubte. Ich wurde nicht ein⸗ mal mit einem Sturme beehrt, obgleich von Zeit zu Zeit ein ſtarker Wind wehte, der das grünlich braun ausſehende Waſſer zu unangenehmen Wogen erhob. Zu meinem Glück war ich nicht im geringſten ſeekrank, was mich ſehr in der Meinung des Kapitains hob, der bei den Mahlzeiten mit bedeutungsvollem Blicke auf die Koje der guten Madame du Four deutete, die niemals bei rauhem Wetter erſchien, und lachend ſagte:die alte Frau kommt nicht zum Vorſchein. Nach Verlauf von drei Wochen ereignete ſich eins jener Seephänomene, welches ich oft habe beſchreiben hören, als wir an einigen Fiſcherbarken vorüberkamen. Es war Nacht und der Himmel ſehr bewölkt, aber die ganze See ſchwamm in einem Lichtſchimmer, als wäre die Milchſtraße dorthin verſetzt. Jede vorüber⸗ rauſchende Woge war mit Sternen beladen und nicht