Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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nur das Kielwaſſer des Schiffes, ſondern auch lange Linien in verſchiedenen Richtungen wo die See auf⸗

geregt war, ſchienen in Nae i hen. Dies währte

viele Stunden und ich habe ſelten etwas von wun⸗ derbarerer Schönheit geſehen.

Die Fiſcherbarken, die wir ſahen, waren die er⸗ ſten Schiffe, die uns begegneten. Wir ſahen auch einige Wallfiſche und ganze Schaaren Delphine; aber ſonſt geſchah Nichts, was uns während der langen Reiſe erheiterte; und ich muß geſtehen, daß ich mir nichts Einförmigeres und Unintreſſanteres denken kann, als eine Reiſe über das weite atlantiſche Meer.

Meine Stimmung verbeſſerte ſich während der Reiſe nicht. Ich hatte mich entſchloſſen, viel zu ſchrei⸗ ben und zu leſen, und meine Gedanken ſo weit wie möglich mit gleichgültigen Gegenſtänden zu beſchäfti⸗ gen; aber ich that Nichts der Art und ich habe ſeit⸗ dem bemerkt, daß ein Schiff der müßigſte Ort auf der Welt iſt. Niemand ſcheint etwas zu thun, als die Matroſen und auch dieſe thun nicht mehr, als wozu ſie genöthigt ſind. Endlich, o geſegneter An⸗ blickl gerade als der Tag anzubrechen begann, erblick⸗ ten wir einen Leuchtthurm und der Kapitain kündigte uns an, daß wir an der Küſte Amerikas wären. Nie in meinem Leben war ich über irgend etwas ſo er⸗ freut, beſonders als ich ihn einige Minuten ſpäter be⸗ fehlen hörte, eine Kanone abzufeuern, damit ein Lootſe