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— ich ſah mich wieder in die Welt hinausgeſtoßen, gleich einem Wrack auf dem weiten Ocean.
Plötzlich hörte ich neben mir eine Stimme, die ich ſehr wohl kannte:
„Louis— Louis, können Sie mir verzeihen? Louis, wollen Sie mich retten— wollen Sie mein Kind retten?“
Ich fuhr empor und blickte die Geſtalt an, die vor mir ſtand. Ich konnte kaum glauben, daß es
mein alter Freund der Profeſſor war, ſo blaß, ſo
abgemagert, ſo kummervoll ſah er aus. Ich ergriff augenblicklich ſeine ausgeſtreckte Hand. „Mein lieber, guter Freund,“ ſagte ich,„was
habe ich Ihnen zu verzeihen? Ich ſuchte nie Kummer
und Ungemach über Sie zu bringen— ich würde lie⸗ ber geſtorben ſein. Das iſt Alles, was ich zu ſagen habe. Sagen Sie mir, was ich thun ſoll— ſagen Sie mir, was Sie wünſchen, und ich bin bereit, es zu thun.“
„Kommen Sie zu Louiſen,“ ſagie er, meine Hand heftig drückend.„Kommen Sie zu Louiſen— ich bin ein Thor— ein Wahnſinniger— ein geld⸗ gieriger Wicht geweſen. Sie nur können ſie retten—
kommen Sie zu ihr— kommen Sie ſogleich zu ihr!“
Ich zitterte heftig, ergriff meinen Hut und rief:
„Laſſen Sie uns gehen!“
Und ich ſtürzte vor ihm aus dem Hauſe. Wir liefen durch die Straßen, ſtießen an Jedermann an


