Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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hatte, erlangte Zutritt in einige Geſellſchaften der Stadt, und obgleich ich nicht glaube, daß ich jemals beſonders eitel war, ſo wurde doch die Eitelkeit, die ich beſaß, einigermaßen begünſtigt. Aber mein Lieb⸗ lingsaufenthalt war immer das Haus des Profeſſors. Er und ſeine Tochter waren meine erſten Freunde in der Stadt, und ich wurde täglich vertrauter mit ihm. Er war zufrieden mit den Fortſchritten, die ſeine Toch⸗ ter machte, ſowie auch mit dem geringen Beiſtande, den ich ihm von Zeit zu Zeit bei verſchiedenen Wer⸗ ken leiſtete, die er ſchrieb. Während ich für ihn ſchrieb oder Stellen für ihn aufſuchte, konnte er ſich nach Gefallen im Zimmer hin und her bewegen und in fünf Minuten jeden Winkel deſſelben durchſchreiten. Nach Verlauf eines Monats erhielt ich eine allgemeine Einladung, immer wenn es mir gefalle, meine Abende dort zuzubringen und dies gefiel mir ſehr oft. Nach einer Weile wurde ich mit Louiſen in die Kirche geſchickt, welche ſie regelmäßig beſuchte, obgleich ich

nicht ſagen kann, daß der Profeſſor je die Stufen ei⸗

nes religiöſen Gebäudes abnutzte, und ich trug Sorge, mich durch meine katholiſche Erziehung nicht verhin⸗ dern zu laſſen, mit meiner hübſchen kleinen Schülerin die proteſtantiſche Kirche zu beſuchen. In der That hing ich zu jener Zeit nur ſehr locker an dem Saume der römiſchen Gewänder. Ich hatte in der letzten Zeit die Bibel viel geleſen. Ich las auch einige ka⸗