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ungerufen in das Zimmer des guten Pater Bonne⸗ ville zu einer Stunde, wo ich wußte, daß er immer mit Studiren beſchäftigt war. Zum Glück war es Donnerſtag— ich wußte, vaß kein Fiſch im Hauſe war, und daß unſer Mittageſſen für den folgenden Tag in Kürbisſuppe und Salat beſtehen ſollte. Dies konnte wohl meine Anmaßung entſchuldigen.
Nie in meinem Leben ſah ich einen Menſchen erfreuter, als den guten Pater Bonneville, obgleich er ſchnell ein Buch, worin er geleſen, als ich eintrat— ich glaube es war das alte Teſtament— auf die Seite legte, als wäre Etwas darin, was er meinen Blicken zu entziehen wünſchte. Er bewunderte die Fo⸗ relle außerordentlich, ſah ſie von der einen und dann von der andern Seite an, erklärte, es ſei die ſchönſte Forelle, die er je geſehen, ſtreichelte mir den Kopf und aoe mich, ob ich ſie wirklich ganz allein gefangen
abe.
Ich verſicherte ihm, ich hätte durchaus keine Hilfe dabei gehabt, und fügte dann ſchlau hinzu:
„Sie wiſſen, es iſt morgen Freitag, Herr Pater.“
„Ach, mein Sohn, mein Sohn,“ verſetzte er mit reuevollem Kopſſchütteln, aber mit einem Lächeln auf ſeinen Lippen,„wir dürfen nicht ſo viel daran denken, unſere Mahlzeiten zu verbeſſern, beſonders an Faſttagen; aber es iſt dennoch ein ſehr ſchöner Fiſch,
und wir wollen ihn morgen zum Mittageſſen haben.“


