Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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derſtand abnahm. Es war die Arbeit von beinahe einer Stunde, ehe ich ihn dicht ans Ufer brachte und dann ging er mir noch zweimal durch und einmal hätte er mich beinahe ins Waſſer geriſſen, als ich nie⸗ derkniete, um ihn ans Ufer zu heben. Endlich aber brachte ich ihn ſicher ans Land, und man denke ſich meine Freude, als ich eine Forelle erblickte, die we⸗ nigſtens fünf Pfund wog und die meine Einbildungs⸗ kraft wenigſtens zu zehn oder funſzehn vergrößerte.

Er hatte den Haken ganz in den Schlund hin⸗ untergeſchluckt, und dies war ohne Zweifel das Ge⸗ heimniß meines glücklichen Erfolges, denn hätte er ihn im Munde gehabt, ſo hätte ich ihm den Kinnba⸗ cken abreißen müſſen. Ich machte nicht den Verſuch, den Haken herauszuziehen, ſondern ſammelte die Ueber⸗ bleibſel meiner Angelruthe, während er heftig ſchla⸗ gend auf dem Graſe lag, hob ihn dann an dem Ha⸗ ken in die Höhe und trug ihn triumphirend auf die Stadt zu. Ich wollte indeſſen nicht durch das ge⸗ wöhnliche Thor gehen, denn ich fürchtete wahrſchein⸗ lich, man würde mir eine Steuer für meinen Fiſch abverlangen; da aber das Haus, wo ich wohnte, dicht an der Mauer ſtand und einen kleinen Garten in ei⸗ nem der alten Thürme hatte, durch den eine Thür und eine ſteinerne Treppe führte, ſo eilte ich dorthin, 3 fand meinen Weg durch die Hinterthür und wagte zu thun, was ich nie vorher gethan, nämlich ich eilte