Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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Thüren. Die Neugierde ſchien erſtorben an dem Orte, ſo wie alles Andere, und obgleich das Raſſeln eines Wagens beſonders von unten kommend, wo ſich ein Poſthaus befand ſehr ſelten war, ſchien es doch in den Bewohnern durchaus kein Intereſſe zu er⸗

man zum Mittageſſen bereitete, um einen Augenblick nach dem vorüberfahrenden Wagen zu ſehen. Wenn ein Erdbeben die Straße herauf⸗ und hinuntergerollt wäre, hätte es nicht weniger Aufregung hervorbringen können und würde wahrſcheinlich auch nicht mehr veranlaßt haben. Der Wagen fuhr in Frieden und Sonnenſchein ſeinen Weg weiter und die Köchin oder die gute Hausfrau wendete ihre Aufmerkſamkeit wieder ihren Gerichten zu.

Aber ich muß noch ein wenig mehr von der Stadt ſagen, ehe ich weitergehe; denn ſie iſt ein Ge⸗ genſtand des Intereſſes und der Erinnerung für mich. Von dem Hügel, auf dem ſie ſtand, und von den alten Mauern, wovon ſie auf allen Seiten umgeben war, überſah man eine ſehr ſchöne Landſchaft, ſo wie einen Fluß, der ſich um die Grundfläche des großen Felſens dahinzog, auf welchem man ſtand. Es war ein hoher Punkt, von wo man die ganze wellenför⸗ mige Gegend auf die Entfernung eines Kanonenſchuſ⸗ ſes überſah. Auf den Wällen aber waren keine Ka⸗

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