Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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vierzehn Tage liegen bleibt. Die Reinlichkeit iſ beſondere Eigenthümlichkeit des Ortes. Ich kann nicht umhin, zu denken, daß der Sch etwas ſehr Luſtiges iſt. Das luſtigſte Volk, wel ich je in meinem Leben geſehen, war das ſchmutzig aber vielleicht iſt der Eindruck, den ich in dieſer Hi

ſicht empfangen, meinem Aufenthalte in jener alte

Stadt zuzuſchreiben, wo die außerordentliche Reinlich⸗

keit mit dem Trübſinne verwandt war. Selbſt die 7

heitere Sommerſonne, wie ſie, gleichſam auf ein Pie⸗ deſtal geſtellt, in die offenen Straßen der Stadt hin⸗ unterblickte, ſah düſter und ſogar traurig aus. Das klare Licht des Sommertages hatte eine kühle, ruhige, vornehme Schwermuth an ſich, die nicht dazu diente, aufzuregen oder zu beleben. Wenn man die Straße hinaufſah und einen einzelnen Mann beobachtete, ſo wurde derſelbe ſo undeutlich in dem gelben Sonnen⸗ ſcheine, daß man nicht ſagen konnte, ob er eine Pike, eine Heugabel oder ein Kreuz in der Hand halte ob er einen dreieckigen oder einen runden Hut oder eine Freiheitsmütze auf dem Kopfe trage. Wenn man die Straße hinunterſah, nach dem Thale zu, konnte man kaum unterſcheiden, ob der einzelne Wagen dort von vier Pferden, von vier Maulthieren oder vier Ratten ohne Schwänze gezogen wurde. Kein anderes Weſen ſah man. Keine Köpfe ſtreckten ſich aus den Fenſtern keine müßigen Figuren zeigten ſich in den