Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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Meine erſten deutlichen Erinnerungen von der Welt betreffen eine ſeltſame Umgebung. Der Leſer ſtelle ſich eine Stadt auf dem Gipfel eines hohen Hü⸗ gels vor, gleich einem Adlerhorſt, aber viel feſter und ſolider gebaut. Die Straßen waren mit großen run⸗ den Steinen gepflaſtert und in der Mitte befand ſich eine Rinne, die ſich durch alle Querſtraßen verzweigte. Die Häuſer waren von behauenen Steinen erbaut, einige hoch, andere niedrig, einige breit, andere ſchmal,

wie in den meiſten anderen Städten, aber es befanden ſich einige ſehr ſchöne Kirchen in etwas ſtrengem Stile an dem Orte, der zwei beſondere Eigenthümlichkeiten zu beſitzen ſchien. Theils weil der Ablauf des Waſ⸗ ſers nach keiner Seite hin gehemmt iſt, theils weil der Ort wegen ſeiner hohen Lage alle vorüberziehenden Wolken und jedes Ungewitter anzieht, iſt es die rein⸗ lichſte Stadt auf der Welt. Vergebens werfen die Köchinnen und alten Frauen die Köpfe der Hähne, die ſie ihnen abgeſchnitten, ſowie die Schnäbel der En⸗ ten und Gänſe hinaus vergebens wird am Sonn⸗ abend jede Rinne des Orts mit dem Kehricht aus al⸗ len Häuſern angefüllt vergebens werden noch eine Menge anderer unziemlicher Streiche geſpielt, um die Straßen zu verunreinigen und den Geruchſinn der vor⸗ übergehenden Fremden zu verletzen vor dem Mon⸗ tag Morgen iſt Alles wieder rein außer in ſehr trockenen Jahreszeiten, wo zuweilen ein Schutthaufen Die Wechſel des Lebens. 1. Bd. 2