fälle ſeiner barbariſchen Horden in unzuſammenhän⸗ gende Länder erlangt— des Talent's ſeiner Heerfüh⸗ rer— des Muthes ſeiner plündernden Truppen— des Triumphes, bitter abgebüßt durch vergeſſene Er⸗ niedrigung— aber ſein wahrer Ruhm liegt in der Vendée. 3
Ich war durch dieſes ſchöne Land gereiſt— durch dieſes Land, theuer dem Herzen, das die Ehre mehr liebt, als den glücklichen Erfolg— und ich war bis an den äußerſten Punkt der Grenze gekommen, wo eine große Stadt die Mittel beſeſſen, und nie⸗ mals angewendet, die aufopfernde Tapferkeit zum Siege zu führen.
Das Gefühl, womit ich dieſelbe betrachtete, war vielleicht nicht das der Täuſchung; aber eine gewiſſe Verſtimmung bemächtigte ſich meines Geiſtes, eine Em⸗ pfindung der Einſamkeit und Verlaſſenheit, nicht ge⸗ wöhnlich in franzöſiſchen Städten, wo meiſtens jeder bereit ſcheint, die Rolle eines Bekannten, wenn nicht eines Freundes zu übernehmen.
Als ich in das Gaſthaus trat, wo nach der Karte zu Mittag geſpeiſt wurde, wählte ich mir von dem Speiſezettel ſolche Gerichte, die mir als paſſend erſchienen, und ſetzte mich dann in das öffentliche Gaſtzimmer, um die Zeitung zu leſen, bis das Eſſen würde aufgetragen werden.
Während ich ſo beſchäftigt war, kamen zwei oder
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