grün auf die Bahre des Kriegers. Dann wendete ſie ſich ab, indem Thränen aus ihren Augen fielen, doch ohne lautem Kummer, und ſie ging vor ihnen ins Haus zurück.
Etwa vier Jahre ſpäter konnte man eine Scene anderer Art im Hauſe des Herrn Prevoſt ſehen. Er ſelber ſaß auf einem großen Lehnſeſſel unter der Ve⸗ randa; ſein Haar war ſchneeweiß geworden und ſein Kopf ſehr gebeugt. In ſeiner Nähe auf dem Boden ſaß ein großer indianiſcher Häuptling, in ſeinem Aeußern ſehr wenig verändert; ernſt, ruhig und ſtrenge. Auf der Stufe der Veranda ſaßen zwei junge Leute — ein großer, ſchöner, kräftiger junger Mann von etwa einundzwanzig Jahren, und ein graziöſes junges Weib, deren braune Wange eine Miſchung des india⸗ niſchen Bluts zeigte. Auf dem grünen Raſen vor ih⸗ nen befand ſich bei einer dabei ſitzenden ſchwarzen Wärterin ein ſo liebliches Kind von etwa zwei Jah⸗ ren, wie nur je die Sonne beſchienen. Sie hatten eine Anzahl hübſcher Blumen für ſie gepflückt und es ſpielte mit einer Grazie und einer Heiterkeit damit, wie ſie nur die Kindheit zeigen oder empfinden kann. Die Augen Aller waren auf ſie gerichtet und ſie nann⸗ ten ſie Edithͤa.
Einer fehlte von der Geſellſchaft, die ſich vier Jahre früher dort verſammelt hatte. Woodchuck war nicht mehr da. Er war gegangen, wohin er ſich 17*


