nehmen. Sie ſind Alle gleich, und es ſind keine Ge⸗ ſichter darunter.“
Dieſer gräßliche Scherz war ſehr nach dem Ge⸗ ſchmack der beiden Zuhörer, und ihre Köpfe niederbeu⸗ gend, fuhren die Drei nach einer Weile leiſe zu reden fort. Endlich ſagte Einer von ihnen:
„Könnten wir nicht Prevoſt's Haus nehmen? Wie viele Brüder, ſagſt Du, können wir ſtellen?“
„Neun,“ antwortete Apukwa,„und wir drei ſind zwölf.“ Dann fügte er hinzu, nachdem er einen oder zwei Augenblicke gedankenvoll geſchwiegen hatte:„Es wäre ſo ſüß wie Erdbeeren und eben ſo leicht; aber es können Dornen in der Nähe ſein. Wir könnten uns daran reißen, meine Brüder.“
„Ich fürchte nicht,“ entgegnete der Bruder der Schlange;„wenn ich nur, meine Büchſe in der Hand und meinen Tomahawk im Gürtel, meinen Fuß in jenes Haus ſetze, ſo kümmere ich mich nicht darum, was folgt.“
„Der Knabe muß ſterben,“ verſetzte Apukwa; „warum willſt Du denn auf Deine eigene Gefahr noch mehr in ſeiner Hütte ſuchen?“
Der Andere antwortete nicht; nach einer augen⸗ blicklichen Pauſe aber fragte er:
„Wer hat die Hütte weiter nach Morgen zu ge⸗ baut?“


