wußten, daß der Häuptling reden werde ehe ſie ſich trennten.
Otaitſa blieb aus Ehrerbietung gegen ihren Va⸗ ter ſchweigend in derſelben Stellung, und nach einer Pauſe hörte man den ſchwarzen Adler ſagen:
Meine Kinder, Euer Vater iſt bekümmert. Wäre er ein Weib, ſo würde er weinen. Der Vorwurf ſeines Volks und die üble Aufführung ſeiner Verbün⸗ deten würde Waſſer in die Augen bringen, welche niemals naß waren. Aber es droht uns ein Sturm, der heftigſte Sturm, der je über uns gekommen. Das Waſſer unſeres Sees iſt getrübt und wir haben es ſelber getrübt. Wir müſſen uns berathen. Wir müſſen die Weisheit vieler Männer zu Hülfe rufen, um den Sturm abzuwenden. Laßt denn drei von meinen ſchnellſten Kriegern forteilen zu den Häuptern der acht Stämme und ihnen ſagen, daß ſie hieher⸗ kommen, ehe morgen der Weſten dunkel wird, und ihre weiſeſten Männer mitbringen. Dann ſollen meine Kinder meine Geſinnung erfahren und der ſchwarze Adler wird wieder ſeine Kräfte erhalten.“
Er ſchwieg und Otaitſa ſprang auf, indem ſie glaubte, daß ihr Vater bereits von dem, was ſie gethan, Kunde erhalten habe.
„Ehe Du zu den Häuptlingen ſendeſt, höre Deine Tochter an.“.
Der ſchwarze Adler war überraſcht, aber kein


