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fallen, den man ihnen in früheren und einfacheren Zeiten wahrſcheinlich nicht bewilligt hatte. Der große Häuptling der Mohawks nannte ſich König und übte in gewiſſem Grade das Anſehen eines Monarchen aus. Der ſchwarze Adler nahm freilich keinen anderen Titel, als die gewöhnliche indianiſche Benennung Sachem an; aber bei ſeinem großen Rufe und ſeiner aner⸗ kannten Weisheit wurde ſein Anſehen allgemeiner ge⸗ achtet, als das irgend eines anderen Häuptlings des Bundes. Die Verantwortlichkeit laſtete daher ſchwer auf ihm, und mit Gefühlen tiefer Verſtimmung und Niedergeſchlagenheit trat er kurz vor der Stunde des Sonnenunterganges in das große Oneidadorf ein.
Die Frauen und Kinder waren alle verſammelt, um die Krieger vorüberziehen zu ſehen, alle, außer Otaitſa, die, ihren Kopf niedergebeugt unter dem drückenden Gefühl der Schwierigkeiten und Gefahren, ihrer bevorſtehenden Aufgabe vor dem großen Hauſe des ſchwarzen Adlers ſaß.
Der ſchwarze Adler ſah ſie wohl und bemerkte, daß ſie von tiefem Kummer bewegt war; aber er gab durch kein Zeichen zu erkennen, daß er ſie gewahr werde; und langſam und mit unverändertem Geſichte zu der Thür gehend, ſetzte er ſich zu ihr, während ſeine Krieger ſich um ſie ordneten und die Frauen und jungen Leute einen weiteren Kreis bildeten. Es ge⸗ ſchah ohne Verabredung oder Anordnung; aber alle


