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gekommen bei der Nachricht, daß andere Stämme ſich in die Angelegenheiten des Oneidavolkes miſchten, und ſie empfanden noch große Aufregung bei der Hand⸗ lungsweiſe, die man verfolgt hatte; aber ihr Stolz war gedemüthigt und ihr angeborner Gerechtigkeitsſinn verletzt, durch die lebhafte Schilderung der Anſicht, welche Andere über ihre Handlungsweiſe gegen Wal⸗ ter Prevoſt haben müßten. Sie wußten freilich, daß dieſe Handslungweiſe vorzüglich einer Familie des Stammes zuzuſchreiben ſei; aber ſie fühlten, daß die Schande auf die Nation fiel und in gewiſſer Hinſicht dem ganzen Bunde würde zur Laſt gelegt werden. Nichts bekümmerte oder erniedrigte die Indianer ſo ſehr, wie das Gefühl der Scham. Es wurde natürlich von anderen Urſachen hervorgebracht, als bei einem Europäer; dennoch war es ſehr mächtig und der ſchwarze Adler fühlte, daß in Walter Prevoſt's Falle die Gewohnheiten ſeines eigenen Volkes durch ſeine haſtige Gefangennahme verletzt worden ſeien und daß er ſelber, der Häuptling der Nation, in gewiſ⸗ ſem Grade für eine Handlung, die er geſtattet, wenn auch nicht ſelber gethan, verantwortlich gehalten werde. Zu dieſer Zeit, während der Bund der fünf mächtigen Nationen unverletzt blieb und alle indiani⸗ ſchen Stämme eine gewiſſe Beſorgniß wegen der Ein⸗ fälle der Europäer empfanden, war den großen Häupt⸗ lingen ein Grad der Macht und des Anſehens zuge⸗


