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waren und einige noch ſtanden, aber des Laubes be⸗ raubt waren, während Maſſen von Buſchwerk und Schlingpflanzen in feuriger Verwirrung brannten und eine glühende Hitze von ſich ſtrahlten.
Er ſah ein, daß es ihm das Leben koſten würde, nach jener Richtung weiter zu gehen. Er konnte kaum athmen; ſein Geſicht ſchien verſengt und glühend, und doch rollten die Schweißtropfen von ſeiner Stirn nie⸗ der. Indem er ſich ein wenig zurückzog, um der Hitze zu entgehen, wendete er ſeine Schritte nord⸗ wärts; aber um dieſe Zeit hatte er den Fußweg ver⸗ loren und drängte ſich mit ſeiner Büchſe und ſeiner Taſche durch das Buſchwerk, als er plötzlich bei dem Lichte des Feuers, welches durch die Bäume ſchien, eine dunkle Geſtalt zwanzig oder dreißig Schritte vor⸗ aus erblickte, die ihm lebhaft zuwinkte und ihm auch zuzurufen ſchien. Das Krachen und Kniſtern des bren⸗ nenden Holzes war zu laut, als daß man irgend ein anderes Geräuſch hätte hören können; aber die Geberden der Geſtalt ſchienen ihn wieder nach Süden binzuweiſen, und den Zeichen gehorchend, befand er ſich bald wieder auf einem indianiſchen Fußwege.
Im nächſten Augenblick war die Geſtalt, die er geſehen hatte, auf demſelben Pfade und zwar ein we⸗ nig näher. Es war ein Indianer; aber bei dem trü⸗ ben Lichte konnte Walter Prevoſt den Stamm oder die Nation nicht erkennen. Er ging daher vorſichtig


