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weiter und legte ſeinen Daumen auf den Hahn ſeiner Büchſe; aber ſobald er nahe genug war, rief ihm der Mann in der Oneidaſprache und in freundlichem Tone zu, gebot ihm zu folgen und ſagte, weſtlich könne er nur den Tod erwarten.
Durch dieſe Zeichen der Theilnahme beruhigt, näherte ſich der Jüngling mit raſchen Schritten und war bald nahe bei ſeinem Führer, obgleich der Mann ſehr ſchnell ging.
„Iſt das Haus niedergebrannt, Bruder?“ fragte der Jüngling lebhaft.
„Was? die Hütte des bleichen Geſichts?“ ent⸗ gegnete der Indianer.„Nein— ſie ſteht noch.“
„Gott ſei Dank dafür!“ rief Walter Prevoſt in engliſcher Sprache..
Aber die Worte waren kaum über ſeine Lippen gekommen, als plötzlich ſeine Armee ergriffen wur⸗ den; ſeine Büchſe wurde ihm aus den Händen ge⸗ dreht und er ſelber rücklings auf den Boden gewor⸗ fen. Zwei wilde Geſichter ſtarrten ihn an und er er⸗ wartete im nächſten Augenblick den tödtlichen To⸗ mahawk ſchimmern zu ſehen.
„Was ſoll das?“ rief er in der Oneidaſprache; „bin ich nicht Euer Bruder? Bin ich nicht der Sohn des ſchwarzen Adlers— der Freund der Kinder des Steins?“


