Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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von Gottes Werken, das ausdrückliche Bild ſeiner Perſon iſt, indem wir zu der großen Grundlehre von dem gefallenen Zuſtande des Menſchen und dem äußer⸗ ſten Abfall von ſeiner urſprünglichen hohen Beſtimmung zurückkehren und uns der düſteren und furchtbaren An- kündigung auf ſchmerzliche Weiſe unterwerfen, daß die Pforte eng und der Weg ſchmal iſt und wenige derer ſind, die ihn finden.

Wenn des Menſchen allgemeine Unwürdigkeit eine Prüfung unſeres Glaubens und unſerer Geduld iſt, ſo iſt die ſchmerzlichſte Qual vielleicht die lebhafte Ue⸗ berzeugung von ſeiner Undankbarkeit und ſeiner Unge⸗ rechtigkeit nicht allein von der Undankbarkeit und Ungerechtigkeit der einzelnen Perſonen, ſondern jeder großen Körperſchaft jeder Gruppe von ſogenannten Freunden, von Regierungen, Ländern und Völkern. Vergebens folgen wir dem Wege der Ehre und Auf⸗ richtigkeit; vergebens bemühen wir uns, unſeren Mit⸗ menſchen zu nützen, ſie zu erheben und zu veredeln;

vergebens arbeiten wir, unſerer Partei, unſerer Sache oder unſerem Vaterlande zu dienen. Weder Ehre noch Auszeichnung noch Belohnung folgt unſeren beſten An⸗ ſtrengungen, ſelbſt wenn ſie gelingen, wenn wir nicht das niedrige und verächtliche Zubehör des perſönlichen Intereſſe, der Unverſchämtheit, der ränkevollen Klug⸗ heit, der unterwürfigen Dienſtwilligkeit oder des Lä⸗ chelns des Glücks beſitzen.