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angewendet werden ſoll, als um Gerechtigkeit zu üben, richtig zu leiten und zur Chre zu führen. Nun laßt uns gehen. Agnes, Ihr müßt mit uns, als die Braut deſſen, den Ihr liebt, an den Hof zurückkehren. Nacht keine langen Vorbereitungen und zaudert nicht. Ihr werdet uns in der Halle wartend finden. Kommt, de Brecy, kommt. Ein andermal mehr Liebesworte.“
1 Als ſie die Halle erreichten, ging Agnes ſogleich auf den Tiſch zu, füllte den Becher und trank; dann. wendete ſie ſich heiter zu Jacques Coeur und ſagte:
„Wir ſind nicht lange ausgeblieben, mein Freund. Ich ging abſichtlich mit, um die Liebkoſungen abzu⸗ kürzen. Unſere ſchöne Begleiterin wird ſogleich hier ſein. Wie hell die Sterne ſcheinen! Mich dünkt, es würde ſehr angenehm ſein, wenn man dort oben hin⸗ fliegen und in die glänzenden Augen des Himmels blicken könnte.“
Einige Minuten ſpäter wendete ſie ſich ein wenig blaß um und ſetzte ſich in einen großen Lehnſeſſel, der in der Nähe ſtand. Sie ſprach nicht, aber ein Aus⸗ druck des Schmerzes zog über ihr Geſicht dahin. Bald darauf trat de Brecy's Agnes, zur Abreiſe vor⸗ bereitet, ein. Agnes Sorel ſtützte ſich auf die Lehne des Stuhles, ſtand auf und ſagte:
„Laßt uns ſchnell ſein. Ich fühle mich durchaus nicht wohl.“ 1
Sie wurde ſogleich in die Sänfte geführt und


