Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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dann ging es raſch auf Bourges zu; aber ein⸗ oder zweimal ſtreckte Jacques Coeur ſeinen Kopf her⸗ aus und trieb die Führer der Sänfte zu noch größerer Eile an. Als ſie auf dem Hofplatze ſeines Hauſes ankamen und die Sänfte vor der großen Thür anhielt, ſprang der gute Kaufmann ſogleich heraus und ſagte:

Helft mir, ſie hineinzutragen, Jean; ſie iſt ſehr krank.

Sie nahmen ſie auf ihre Arme und trugen ſie blaß und zuckend in's Haus. Verwirrung und Schhrecken verbreitete ſich durch den ganzen Hof; es

wurden Aerzte herbeigerufen, die ihr einige Erleichte⸗ rung verſchafften. Sie wurde ein wenig beſſer wohl genug, um in ein entferntes Schloß zu reiſen; aber ehe ſechs Wochen um waren, ruhte das ſchöne, gütige und ſchwache Weſen im Grabe, und Niemand wußte, woran ſie geſtorben.

Von dem Augenblicke an bemächtigte ſich Karl des Siebenten eine Furcht vor Gift, die das Glück ſei⸗ ner übrigen Tage verdunkelte.

Der König hielt ſein Verſprechen nicht, bei der Hochzeit de Brecy's und Agneſens de St. Florent zu⸗ gegen zu ſein, und ihre eigene Freude wurde durch Kummer gedämpft.

Ende.