Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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ſie feſt an ſein Herz, aber Alles, was er ſagen konnte, war:

Meine Agnes meine Agnes! Alles iſt gut und Du biſt die Meine!

Agnes Sorel faßte die Arme Beider und rief:

Möget Ihr immer lieben, wie Ihr jetzt liebt, und möge Gott Euch in Eurer Liebe ſegnen! O, de Brecy, gerade vor einem Jahre verurſachtet Ihr mir den ſchmerzlichſten Augenblick, den ich je empfun⸗ den habe. Als ich Euch ſagte, ich wolle ſie beſchützen und überwachen, da kam ein Blick ſolch' ein Blick in Euer Geſicht ein Blick des Zweifels und der Furcht vorwurfsvoller, mahnender, verdammender, als irgend Etwas, was, außer meinem eigenen Her⸗ zen, je zu mir geſprochen. Ich gebe ſie Euch jetzt rein und treu zurück, wie Ihr ſie mir gelaſſen. Liebt ſie und werdet geliebt, und möge Gott Euch immerdar ſegnen!

De Brecy nahm ihre Hand und küßte ſie.

Wie viel habe ich Euch zu verdanken! ant⸗ wortete er.Ich bin gewiß, daß ohne Euren Ein⸗ fluß dieſes glückliche Wiederſehen niemals ſtattgefun⸗ den hätte.

Das mag ſein, perſetzte Agnes mit glühender

Wange.Aber ich rufe den Himmel zum Zeugen an,

de Brecy, daß der Einfluß, den ich unrechtmäßig be⸗ ſitze, niemals anders angewendet worden iſt, oder