Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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Jaeques Coeur nicht genau ſehen konnte, was ſie that. Sie ſchenkte ſich ein wenig Waſſer ein, trank, ſetzte den Becher nieder, kehrte, nachdem ſie eine kurze Zeit in dieſer Stellung geblieben, zurück, wendete ſich wieder zum Fenſter und ſtellte ſich an die Seite des Kaufmannes. Inzwiſchen begleitete Jean Charoſt, mit einem Lichte in der Hand, Agnes Sorel die Treppe hinauf und durch einen langen Gang.

Ihr ſcheint das Schloß beſſer zu kennen, als

ich, ſagte er, als ſie ihn weiter führte.

Ich bin dieſen Weg ſchon einmal gegangen, ſagte ſie heiter.Jetzt habe ich einen angenehmeren Zweck, de Brecy; aber wir müſſen das Labyrinth bis zu Ende durchwandern. Ich habe Euer kleines Juwel ſo gut wie möglich verborgen.

Wenige Augenblicke ſpäter kamen ſie zu einer Thür, welche Agnes Sorel öffnete; und dort ſtand ſeine Agnes mit einer ältlichen Dienerin der Frau von Brecy und blickte in lebhaftem Schrecken nach der Thür. Sie war ein wenig blaß und ſchmächtiger geworden, als da er ſie zuletzt geſehen; und die Huf⸗ ſchläge der Pferde unten im Hofe machten, daß ihr Herz ängſtlich ſchlug.

Sobald ſie aber de Breey erblickte, ſprang ſie auf ihn zu und warf ſich in ſeine Arme. Er drückte